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Schweiz

Die schweizerische Eidgenossenschaft hat aus amtlicher Sicht keine Hauptstadt, der Regierungssitz allerdings ist Bern und so wird Bern als Hauptstadt konkludiert. Mitten in Europa von gerade einmal gut 1850 km Grenzlänge verteilt auf die Länder Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Liechtenstein umgeben gelten in dem kleinen Alpenstaat auch gleich noch vier Amtssprachen als verbindlich: deutsch, italienisch, französisch und rätoromanisch. Den größten Anteil hat mit knapp zwei Dritteln deutsch. Da es sich bei der Schweiz, deren Name aus dem Kanton Schwyz hervorgeht, um mittelalterliche Verteidigungsbündnisse handelt, die im Laufe der Jahrhunderte zusammenwuchsen und eine einheitliche Staatsform bildeten, ist die Schweiz heute ein republikanischer Bundesstaat mit direkter Demokratie und ohne einen einzelnen Regierungschef. Die Regierung erfolgt durch den Bundesrat, die Bürger haben direktes Mitspracherecht. Die Schweiz ist außenpolitisch neutral, diese Haltung wird seit 1815 völkerrechtlich anerkannt. Das nur 41285 km² kleine Land ist mit rund 8 Millionen Einwohnern recht dicht bewohnt, knapp ein Viertel davon sind Ausländer und insgesamt konzentriert sich die Bevölkerung mehr auf die Landesmitte. Neben der Quasi-Hauptstadt Bern haben auch Städte wie Zürich und Genf Weltbedeutung, obwohl diese von der Bevölkerung her eher klein sind. Auffallend hoch ist die durchschnittliche Lebenserwartung der Schweizer auch im europäischen Vergleich.

Die Schweiz hat Höhenunterschiede von fast 4,5 km zu bieten, „ganz unten“ ist dabei der Lago Maggiore (193m ü. NN), der gerne auch als Urlaubsziel angefahren wird. Faszinierend ist, dass dieses kleine Land sage und schreibe mehr als 3350 Berggipfel mit über 2000 m Höhe besitzt. Ein Drittel der Schweiz ist bewaldet und Naturschutz wird hier großgeschrieben.

Kleines Land, großes Land

Genfer See, Matterhorn, Eiger, Lago Maggiore, Bodensee, Alpen, 40.000 Tierarten, 3.000 Pflanzenarten – als wenn das für ein so verhältnismäßig kleines Land nicht schon genügen würde, finden sich in der Schweiz auch noch verschiedene Klimazonen, und das bei einer Nord-Süd-Ausdehnung von gerade einmal 220 km. Südlich der Alpen findet sich mediterranes Klima, nördlich der Alpen wird es mitteleuropäisch mit viel Wind. Auch die Niederschlagsmenge variiert in der Schweiz sehr stark, hier kann man beinahe alles haben.

Nach Monaco und dem Vatikanstaat findet sich in der Schweiz das dichteste Schienennetz der Welt, was nicht über die Bahn angebunden ist, wird über Bus oder Postwagen erreicht. Auch Autobahnen werden von den meisten Schweizern innerhalb kürzester Zeit erreicht. In den weniger dicht besiedelten Gegenden sind gut ausgebaute Straßen vorhanden. Die drei Landesflughäfen Genf, Zürich und Basel-Mulhouse-Freiburg komplettieren das Angebot in der Luft, die Rheinhäfen in Basel im Wasser. Stabile Wirtschaft, eines der wohlhabendsten Länder der Welt, kaum nennenswerte Arbeitslosigkeit (unter 3%), hoher Dienstleistungsanteil, Tourismus – kaum ein Land steht so gut da, wie die Schweiz. Fast ein Viertel der Gesamtfläche der Schweiz ist landwirtschaftliche Nutzfläche, allerdings geht auch hier der Trend Richtung Großbetrieb, zum Teil notwendigerweise durch Vorgaben, die kleine Betriebe nicht erfüllen können.

Die Schweiz erneuert Energien

So könnte man es nennen, denn rund zwei Drittel des schweizerischen Energiebedarfs werden von den über 500 Wasserkraftwerken erzeugt und das bereits seit Jahrzehnten. In der Schweiz gibt es in Sachen erneuerbarer Energien erst seit 2009 eine Einspeisevergütung, die es finanziell attraktiv werden lässt, sich mit anderen Energieformen als Wasserkraft und Energieimport auseinanderzusetzen. Teilweise wird billiger Strom in die Schweiz importiert, um Wasser nach oben zu pumpen, das dann wieder im Fallbetrieb teureren Strom erzeugt. Dieser importierte Strom stammt nicht unbedingt aus Quellen erneuerbarer Energie. Gleichzeitig hat sich die Solarstromproduktion ebenso wie die Windkraftstromproduktion deutlich erhöht, während gleichzeitig die Stromproduktion durch Wasser gesunken ist. Dies sind gleich mehrere Schritte in die richtige Richtung, denn wenn kein Wasser mit billigem Importstrom hochgepumpt werden muss, wird der Einsatz der erneuerbaren Energien auch nicht „heimlich verlagert“. Die Photovoltaik hat 2011 eine regelrechte Explosion erlebt, eine Verdoppelung des Marktes innerhalb eines Jahres darf man wohl schon so nennen, auch wenn der Gesamtanteil jeder einzelnen Technik und damit auch der Photovoltaik in der Schweiz noch viel zu gering ist. Biomasse und Biogas sind in Sachen erneuerbarer Energien in der Schweiz noch kein so großes Thema, auch Geothermie steckt bei den Eidgenossen noch in den Kinderschuhen. Durch den bereits seit langem sehr hohen Einsatz von Wasserkraft kann man der Schweiz in Sachen Umweltschutz keinen Vorwurf machen, praktisch besteht aber erst durch die vor kurzem erneuerten Tarife zur Einspeisevergütung ein gesteigertes Interesse, diesen Markt zu bedienen. Das wird sich natürlich zukünftig in einem stark wachsenden Markt und erneuerbarer Energien in der Schweiz widerspiegeln.

Statistics for 2019

All facilities 2019 161
Anzahl Bundeslaender: 18
Anlagen mit Ertragsdaten: 75
Ertrag in kWh: 567.915,11
Gesamtleistung in kWp: 1.206,14
∅-kWh/kWp je Anlage/jew. Jahr alle Daten: 373,35
Anlagen bereinigt: 16
∅-kWh/kWp je Anlage/jew. Jahr bereinigte Daten: 1.042,56

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